05.04.2025 | 1. Mannschaft

„Ab Minute 70 hatte ich unfassbar viel Freude an meiner Mannschaft"

MIXED ZONE: Die Stimmen nach dem Heimsieg gegen Münster

Dank eines frühen Tores und einer leidenschaftlichen Defensivleistung siegte die Fortuna mit 1:0 gegen Preußen Münster. Das hatten die Protagonisten nach der Partie zu sagen.

  • Foto: F95 / David Matthäus

Daniel Thioune, Cheftrainer: „Vielen Dank für die Glückwünsche, Sascha! Preußen hat uns alles abverlangt und das war nicht überraschend. Von meiner Mannschaft war es phasenweise ein gutes Spiel. Wir hatten gute Momente. Wir haben das Tor zum richtigen Zeitpunkt toll herausgespielt. In der ersten Halbzeit ging uns etwas Tiefe ab, die den Gegner etwas mehr unter Druck hätte setzen können. Die erste Halbzeit war aus meiner Sicht ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit sind wir dafür bestraft worden, dass wir zwei, drei Chancen, die man verwerten muss, liegengelassen haben. So mussten wir leiden. Ab Minute 70, also nach der Roten Karte, hatte ich unfassbar viel Freude an meiner Mannschaft. Es war beeindruckend, wie widerstandsfähig sie war, wie sie den Druck der Preußen ausgehalten hat, und wie oft sie den Gegner zu falschen Entscheidungen gezwungen hat. Ein großer Dank geht an die Fans. Sie haben uns heute über die Linie geschubst. Darüber bin ich sehr dankbar. Die Mannschaft hat wieder gezeigt, dass sie mit Niederschlägen und unglücklichen Momenten umgehen kann.“

Sascha Hildmann, Trainer SC Preußen Münster: „Zunächst Glückwunsch zum Sieg, Daniel. Ich glaube, dass heute mehr für uns drin war. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, wollten viele Situationen fußballerisch lösen und konnten uns in gute Positionen bringen. Bis zum Sechzehner war das sehr ordentlich, aber in der Box konnten wir uns nicht zielführend durchsetzen. Wir haben einen sehr hohen Aufwand betrieben, konnten uns aber nicht belohnen. Hintenraus haben wir nochmal viel Druck aufgebaut und haben dann aber die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen. Im Großen und Ganzen tut es weh, weil mehr drin war. Wir hätten uns alle über einen Punkt gefreut. Wir haben noch sechs Spiele und werden alles dafür tun, um in dieser Liga zu bleiben.“

Florian Kastenmeier: „Nach der Niederlage in Kaiserslautern war mächtig Druck auf dem Kessel. Wir haben es heute gut gelöst. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit war ich mit unserer Leistung sehr einverstanden. Natürlich hat uns das zweite Tor gefehlt. Dann haben wir die Rote Karte bekommen. Die Preußen hatten aber kaum Ideen und wir haben alles wegverteidigt. Ich muss nicht nur meinen Innenverteidigern, sondern auch allen anderen ein großes Kompliment für ihre Defensivarbeit machen.“

Jamil Siebert: „Ich als Verteidiger schlage solche Schlachten sehr gerne – auch, wenn sie nicht unbedingt immer so spannend sein müssen. Am Ende haben wir die drei Punkte eingefahren und das ist das Wichtigste. Hinten haben wir gut gestanden und das ist die Basis. Offensiv müssen wir noch mehr daran arbeiten, Bälle festzumachen und für mehr Entlastung zu sorgen. Wir wollen in den nächsten Wochen das Maximum rausholen und dabei nur auf uns schauen. Man hat heute gesehen, dass wir ein geiles Team sind.“

Dawid Kownacki: „Es ist immer schön, ein Tor zu schießen. Heute hätte ich aber sogar zwei oder drei Tore machen können. Ich hatte die Chancen dazu. Die ersten zwanzig Minuten waren okay, weil wir die Kontrolle mit dem Ball hatten und auch das Tor erzielen. Auch ohne den Ball war es gut. Danach ist uns die Kontrolle etwas verloren gegangen. Wir haben nicht mehr so mutig nach vorne verteidigt und das war ein Problem. In der zweiten Halbzeit war es bis zur Roten Karte wieder besser. Münster hatte nicht viele Chancen, aber wir mussten es bis zum Ende verteidigen.“ 

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